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Youth & Commute

Youth & Commute - A structured approach for increasing the mobility of marginalized youth ist ein vom Erasmus+ Programm der Europäischen Union kofinanziertes Projekt im Jugendbereich, das sich mit grünem Verkehr, Verkehrssicherheitskompetenz, Mobilität und Inklusion beschäftigt.

Während Europa immer noch mit der COVID 19-Krise und einer zunehmenden Klimakrise zu kämpfen hat, war der politische Kontext mit Blick auf den Europäischen Green Deal, den Europäischen Klimapakt und die EU-Strategie für nachhaltige und intelligente Mobilität noch nie so günstig für den Radverkehr in Europa wie jetzt. Die Kommission plant Investitionen in Höhe von mindestens 20 Milliarden Euro in den nachhaltigen Verkehr, einschließlich Radwege, plant und Länder in ganz Europa Investitionsprojekte in die Radverkehrsinfrastruktur durchführen, besteht auch ein großer Bedarf an sanften Projekten, die den Erwerb von Wissen, Fähigkeiten und Kompetenzen für ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr unterstützen.

Die Fahrradnutzung ist je nach Region sehr unterschiedlich - in den Balkanländern und vor allem in den Ländern des Mittleren Ostens erfreut sich das Fahrrad nur geringer Beliebtheit. Junge Menschen aus diesen Ländern haben eine sehr geringe Verkehrskompetenz, und einige haben noch nie in ihrem Leben ein Fahrrad benutzt. Mehrere europäische Studien zeigen, dass Menschen mit Migrationshintergrund seltener das Fahrrad als Verkehrsmittel nutzen. Dieser Unterschied ist bei Frauen mit Migrationshintergrund noch größer. Laut einer österreichischen Studie (Migrationshintergrund und Alltagsmobilität. Mobilitätsverhalten und Verkehrsmittelwahl der österreichischen Bevölkerung. Heinz Fassmann und Ursula Reeger) fafhren 70% der Frauen mit Migrationshintergrund gar nicht Rad.

Mit diesem Projekt befassen wir uns mit umweltfreundlichem Verkehr und Mobilität, Verkehrssicherheitskompetenz und der Mobilität und Integration von jungen Menschen mit Fluchterfahrung, MigrantInnen und Gruppen, die am Rande der Gesellschaft leben. Mangelnde Zugänglichkeit zu Verkehrsdiensten und -systemen führt zu sozialer Ausgrenzung, und das Fahrrad bietet den Zielgruppen eine kostengünstige Mobilität, die eine Voraussetzung für soziale Integration ist. Mit den richtigen Kenntnissen und praktischen Fähigkeiten wird das Fahrrad zu einer sehr erschwinglichen Art der Fortbewegung in den Städten, die manchmal schneller ist als der Nahverkehr. In einigen Fällen ist es sogar eine zusätzliche Einkommensquelle. Die Zahl der Arbeitsplätze, die direkt mit dem Radfahren zusammenhängen, wird in der EU derzeit auf 650 000 geschätzt, mit dem Potenzial für eine weitere Million. Dies eröffnet vielen jungen Menschen die Möglichkeit, einen dynamischen und aktiven Arbeitsplatz zu finden oder sogar ihr eigenes Unternehmen in diesem Bereich zu eröffnen. Daher beleuchtet das Projektkonsortium des YOUTH & COMMUTE-Projekts auch die unternehmerischen Aspekte dieses Sektors.

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Diese Veröffentlichung wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung tragen alleine die Verfasserinnen und Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.