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Entwicklung eines interkulturellen Spiels als pädagogisches Instrument zur Integration von Schüler*innen mit Migrationshintergrund in neue Lernumgebungen

Das Projekt KIDLE zielt darauf ab, die Integration von Schüler*innen mit Migrationshintergrund in neue Schulumgebungen durch das ansprechende und lehrreiche Medium interkultureller Brettspiele zu unterstützen. Im Rahmen des KidLe-Projekts werden fünf einzigartige Brettspiele entwickelt, die jeweils in Zusammenarbeit mit Eltern, Kindern und Lehrern aus verschiedenen Ländern entstehen. Diese Spiele werden in einem umfassenden Spielepaket zusammengefasst, das sowohl digital als auch in mehreren Sprachen verfügbar sein wird.

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Was wir erreichen wollen:

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  • Gemeinsame Entwicklung interkultureller Brettspiele
    Wir werden fünf interkulturelle Brettspiele (eines pro Land) gemeinsam entwickeln, an denen in jedem Land acht Eltern, acht Lehrkräfte und acht Kinder beteiligt sind. Durch diese Zusammenarbeit wird sichergestellt, dass die Spiele kulturell relevant und für alle Spieler interessant sind.

 

  • Integration des mehrsprachigen Spielepakets

       Alle Spiele werden in ein einziges Spielepaket integriert und in alle Partnersprachen sowie in eine wichtige Muttersprache der Migrant*innen  pro           Land übersetzt. Außerdem wird eine digitale Version des Spiels erstellt, um die Zugänglichkeit und eine breite Nutzung zu gewährleisten.

 

  • Umsetzung durch Gaming-Events

       Wir werden das KidLe-Gaming-Paket durch Gaming-Events in jedem Land und länderübergreifend zum Leben erwecken, sodass Gruppen aus                allen teilnehmenden Ländern gemeinsam online spielen können, was das Gemeinschaftsgefühl und die gemeinsame Erfahrung fördert.

 

  • Aufbau von Kompetenzen bei Pädagogen und Eltern

       Das Projekt soll Lehrkräften und Eltern die nötigen Fähigkeiten und Kenntnisse vermitteln, um diese Spiele zur Förderung des Lernens, der                     Entwicklung und der sozialen Interaktion ihrer Schüler*innen und Kinder einzusetzen.

 

  • Aufklärung und Einflussnahme auf die Politik
    Unser Ziel ist es, das Bewusstsein für die Rolle von Spielen in der frühkindlichen Bildung und die Bedeutung interkultureller Spiele für den Aufbau integrativer Bildungssysteme zu schärfen. Dieses Wissen soll mit lokalen und internationalen Zielgruppen geteilt werden und die Politikgestaltung beeinflussen.

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Projektergebnisse:

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1. Gemeinsame Entwicklung interkultureller Spiele

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​Das Projekt umfasst die gemeinsame Entwicklung von fünf interkulturellen Brettspielen für Kinder im Alter von 4 bis 8 Jahren, die sowohl im Bildungs- als auch im Familienkontext eingesetzt werden sollen. Dieser Prozess umfasst drei Workshops, die sich auf verschiedene Gruppen konzentrieren:


Lehrkräfte-Workshop: Behandelt den Einsatz interkultureller Spiele in Schulen, ihren pädagogischen Wert und die Entwicklung von Fähigkeiten.
Elternworkshop: Erforscht die Spielgewohnheiten von Kindern, gemeinsame Spielgewohnheiten von Kindern und Eltern und bestehende Kommunikations- und Sozialisationsweisen von Kindern.

Kinderworkshop: Vertieft sich in das Konzept, den Ablauf und die Regeln des Spiels, in Kunstwerke und Design und in die Art und Weise, wie Kinder beim Spielen interagieren.

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2. Digitalisierung des Spiels und Hochladen auf die Projektwebsite

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Die Aktivität konzentriert sich auf die Digitalisierung des Spielepakets und das Hochladen auf unsere Projektwebsite. Dieser Schritt ist für die Erreichung der Projektziele von entscheidender Bedeutung, da er sicherstellt, dass die Endversion des Kernergebnisses von WP3 für Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte zugänglich ist. Das digitale Spielepaket bietet ein ansprechendes, interaktives Erlebnis und verbessert die Benutzerfreundlichkeit und Reichweite unserer Lehrmittel.

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3. Pädagogisches Handbuch zum interkulturellen Spielepaket

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Im Mittelpunkt der Aktivität steht die Erstellung eines umfassenden pädagogischen Handbuchs, das beschreibt, wie das Spielepaket die Fähigkeiten von Kindern verbessern kann. Dieses Handbuch wird nicht nur wertvolle pädagogische Erkenntnisse liefern, sondern auch sicherstellen, dass die aus dem KidLe-Projekt gewonnenen Erkenntnisse einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden können. Es wird eine Anleitung zur effektiven Nutzung der Spiele und zu ihrer Integration in den Lehrplan bieten und so die Vorteile des interkulturellen Spielens für Pädagogen überall zugänglich machen.

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4. Politische Empfehlungen für interkulturelles Spielen in der frühkindlichen Bildung

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Die Aktivität identifiziert wichtige politische Fragen und Herausforderungen im Zusammenhang mit interkulturellem Spielen in der frühkindlichen Bildung, darunter Sprachbarrieren, kulturelle Unterschiede und fehlende Ressourcen. Diese Aktivität entwickelt konkrete politische Empfehlungen, um Entscheidungsträger und Lehrkräfte bei der Förderung des interkulturellen Spielens anzuleiten. Ziel ist es, die soziale Inklusion zu verbessern, Vielfalt zu fördern und Ungleichheiten in der frühkindlichen Bildung zu verringern.

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Projektergebnisse & Handbuch Erfahren Sie mehr über die Forschung hinter unseren Spielen. Entdecken Sie das pädagogische KidLe-Handbuch, Video-Tutorials sowie unsere Sammlung von frei zugänglichen interkulturellen Brettspielen und Strategiepapieren. Alle Projektmaterialien ansehen

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Pädagogisches Handbuch zum interkulturellen Paket digitaler Spiele

Das Handbuch wurde entwickelt, um Pädagog*innen und Eltern mit einer Sammlung non-formaler Bildungs­methoden auszustatten. Es dient als praxisorientierter Leitfaden zur Nutzung unseres Spielepakets, um Kommunikation, kritisches Denken sowie sozial-emotionale Kompetenzen bei jungen Kindern zu fördern. Durch die Verbindung von physischer Tradition und digitaler Innovation stellt das Handbuch sicher, dass die interkulturellen Lerninhalte des Projekts langfristig für Forschung, Unterricht und den familiären Alltag zugänglich sind.

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Thematisch ist das Handbuch rund um das Potenzial von Brettspielen zur Unterstützung inklusiver frühkindlicher Bildung aufgebaut. Es bietet Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die fünf digitalen Spiele, jeweils mit klar definierten Lernzielen, Hinweisen zur curricularen Einbindung sowie Empfehlungen zur Förderung mehrsprachiger Entwicklung. Von Spracherwerb über Kooperation bis hin zu Empathie wurden alle Aktivitäten gezielt weiterentwickelt, um Kindern unterschiedlicher Hintergründe zu helfen, miteinander in Kontakt zu treten, sich auszudrücken und ein Gefühl der Zugehörigkeit in einer zunehmend globalisierten Welt aufzubauen.

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Ge m e i n s a m  s t a r k

In Österreich haben wir „Gemeinsam stark“ entwickelt, ein Brettspiel für
Kinder im Alter von 7 bis 8 Jahren, mit dem sie kulturelle Vielfalt,
Sprache und Identität entdecken können. Das Spiel simuliert die reale
Erfahrung der Migration: an einen neuen Ort ziehen, die Umgebung
kennenlernen, Freunde finden, die lokale Sprache lernen und ein Gefühl
von Zuhause entwickeln.


Gemeinsam stark hilft Kindern, Kulturen zu entdecken, ihre Kreativität
auszudrücken und durch Geschichtenerzählen und Zusammenarbeit mit
anderen in Kontakt zu treten, während gleichzeitig Fähigkeiten wie
Kommunikation und Empathie gefördert werden.

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Das Spiel kann hier online gespielt werden: https://kidle.monikom.com/en

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Laden Sie das komplette „Gemeinsam stark“ (Better Together) DIY-Set herunter. Es enthält hochwertige Spielmaterialien und Anleitungen auf Deutsch und Englisch für den einfachen Ausdruck zu Hause oder in der Schule.

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Koordinator: Iscte - Instituto Universitario de Lisboa - Portugal

Partner:

InterAktion - Verein für ein interkulturelles Zusammenleben - Österreich

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UOL - University of Limassol - Zypren

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Public Kindergarten Agios Spyridon Nicosia - Zypern

Eurospeak Limited - Irland
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SIRIUS - Belgien


Projektnummer: 2023-1-PT01-KA220-SCH-000154686

Projektlaufzeit: 1.12.2023 - 30.11.2025

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Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.

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